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Ersetzt ein Saugroboter den normalen Staubsauger?

Ein Traum wird wahr. Nie wieder Staubsaugen. Endlich keine Arbeit mehr mit dem Boden. Automatisch! Wenn ich auf der Arbeit bin, macht der automatische Staubsauger sie Arbeit und wenn ich nach Hause komme, glänzt die ganze Wohnung.

So stellen sich viele Menschen den Luxus vor, wenn man ein Saugroboter hat. Doch leider funktioniert das noch nicht ganz so einfach. Auch wenn viele sich vorstellen und sich es wünschen, dass der kleine Roboter Staubsauger alles von alleine macht, so werden die meisten hart aus ihrem Traum herausgerissen, sobald sie den Saugroboter ein wenig beobachten.

Ersetzt ein Saugroboter einen normalen Staubsauger?

Die Saugleistung im Vergleich

Der Vergleich zwischen eines Saugroboters und einem herkömmlichen Staubsauger lässt viele Abschrecken, vor dem Einsatz. Man muss jedoch bedenken, dass die Saugleistung eines Saugroboters nicht so hoch ist und der Roboter dafür aber häufiger auf die gleiche Fläche kommt, um zu reinigen.

Tiefenrein bekommt der kleine Helfer die Wohnung jedoch nicht. Zumindest nicht so, wie ein herkömmlicher Sauger. Für manche Stellen und gelegentlich muss der herkömmliche Sauger ran. Die Leistung ist einfach nicht so intensiv, auch wenn die Hersteller akribisch daran arbeiten.

„Besenrein“, bzw. oberflächlich bekommt der Saugroboter den Raum sauber. Man muss nicht mehr so häufig selbst zum Staubsauger greifen. Manche Besitzer eines Saugroboters saugen statt alle zwei Tage nur noch alle 2 bis 3 Wochen – Dank des Roboters. Dies hängt natürlich von der eigenen Verschmutzung ab, vom Boden und der Fahrmöglichkeit für den kleinen Helfer.

So wird das Zusammenleben ein Erfolg

Wer sich einen Haushaltsroboter anschafft, der muss sich auf den Helfer einstellen. Wenn man es dem Robbi so einfach wie möglich macht, kann er viel Arbeit wegnehmen – jedoch muss vorher ein wenig Vorarbeit geleistet werden. Geht man diesen Kompromiss ein und hilft mit, dass der Roboter sauber arbeiten kann, hat jeder viel Spaß an dem Gerät. Viele Arbeiten brauchen nur einmal vorgenommen werden, manche müssen regelmäßiger durchgeführt werden.

Das 1×1 für eine glückliche Beziehung zwischen Mensch und Roboter

  • Kabel verstauen: Viele Saugroboter kommen mit Kabel nicht so richtig zurecht.
  • Wenige Möbel: Ggf. Stühle auf den Tisch stellen (wenn man selbst saugt, rückt man auch viel Möbel hin und her, damit man richtig saugen kann)
  • Keine unnötigen Gegenstände auf dem Boden.
  • Langflorige und dicke Teppiche entfernen: Kaum ein Saugroboter kommt damit zurecht.
  • Licht an bei Treppen: In der Regel sehen die Saugroboter bei Dunkelheit auch nichts.
  • Lass den Roboter nur machen: Auch wenn es chaotisch aussieht – einfach machen lassen.
  • Regelmäßige Entleerung: Nach jedem Saugvorgang den Staubbehälter leeren.
  • Ggf. Möbel höher stellen: Manche „Herrchen“ helfen dem Roboter soweit, dass sie die Möbel höher stellen, damit der Roboter-Sklave auch überall drunter kommt.

Wer sich an diese simplen Regeln hält und dem Saugroboter dabei hilft, dass er sauber arbeiten kann, wird sich viel leichter tun. Aufräumen muss man natürlich vorher selbst und prüfen, dass nichts unnötig auf dem Boden herum liegt. Wenn man selbst saugt, muss man diese Gegenstände auch entfernen, um ein sauberes Ergebnis zu bekommen. Nur macht man es nun nicht mehr, während man selbst saugt, sondern für den Roboter.

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